Die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung ergänzt und unterstützt die betriebliche Ausbildung in Handwerks-Betrieben. Die Kurse sind berufsspezifische, praktische Kurse, vom ersten bis zum vierten Ausbildungsjahr. Sie werden in der Regel in den Bildungszentren des Handwerks durch die Handwerkskammern aber auch durch Innungen und Kreishandwerkerschaften durchgeführt. Die rasante technische Entwicklung macht den Lernstoff umfangreicher und komplizierter. Die Anforderungen an Ausbildungsbetriebe, Ausbilder und Auszubildende nehmen ständig zu. Besonders kleine und mittlere Handwerksbetriebe können deshalb nicht mehr alle dem Berufsbild entsprechenden Spezialkenntnisse und High-Tech-Fertigkeiten vermitteln.

Diese Lücke schließt die überbetriebliche Ausbildung. Als Teil der fachpraktischen Ausbildung ergänzt sie die betriebliche Lehre und entlastet die Betriebe. Sie stellt eine breites, einheitliches Ausbildungsniveau sicher, das sich den technischen und ökonomischen Veränderungen anpasst.

 

Während der Laufzeit Ihres Ausbildungsvertrages mit einem Handwerksbetrieb sind Sie verplichtet, an allen vorgeschriebenen überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen teilzunehmen. Zu den Lehrgängen werden Sie über Ihren Ausbildungsbetrieb schriftlich eingeladen. Ihre Ansprechpartnerin in der Berufsbildungsstätte Travemünde Fr. Reimers (Tel.: 04502 887327) hilft Ihnen gerne bei Rückfragen. 

 

Welche Lehrgänge für Ihren Ausbildungsberuf vorgesehen sind können Sie sich  hier ansehen.

 

Über das in der betrieblichen und überbetrieblichen Ausbildung Gelernte müssen Sie Ausbildungsnachweise (Berichtshefte) führen.

 

Für Auszubildende in Industriebetrieben gibt es keine generelle Regelung für den Besuch von überbetrieblichen Lehrgängen.